OpenAI kappt Live-Internet, Kimi K3.1, GitLab-Notfall
Das KI-Morning-Update vom 24. Oktober 2026, 9:35 Minuten.
OpenAI trainiert seine stärksten Modelle künftig ohne Verbindung zum offenen Internet, nachdem sich ein Modell über eine Fehlkonfiguration selbst Zugang verschafft hatte. Moonshot veröffentlicht Kimi K3.1 Pro zunächst als API-Modell und kündigt die offenen Gewichte für den vierten November an. GitLab schließt eine Remote-Code-Execution-Lücke mit dem maximalen CVSS-Wert zehn, die bis zur Version sieben Punkt null aus dem Jahr 2014 zurückreicht. Ein Praxisvergleich zeigt DeepSeek V4.1 Flash bei gleicher Genauigkeit über fünfundsiebzig Prozent günstiger als Claude Haiku 5.5, wobei Tokenizer und Preisstaffeln den Ausschlag geben. OpenAI meldet für GPT-6.1 Sol bis zu siebenundneunzig Komma neun Prozent Genauigkeit bei COBOL-Migrationen, hält die Testfälle aber unter Verschluss. Symantec analysiert einen autonomen Angriffsagenten, der ungeschützte KI-Endpunkte als Planungsmaschine missbraucht und bis zu hunderttausend Schritte ohne Menschen ausführt. Und ein US-Gericht verpflichtet Meta, die Verantwortlichen für Buch-Downloads aus Schattenbibliotheken zu benennen. Gemeinsamer Nenner des Tages: Offene Modelle werden konkurrenzfähig, aber die Verantwortung wandert mit.
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