Workday-Preise, KI-Code-Ports, Postgres 19, OpenAI-Spion
Das KI-Morning-Update vom 16. Oktober 2026, 8:47 Minuten.
Workday will KI-Agenten künftig nach Verbrauch abrechnen und zielt damit auf Personal- und Outsourcing-Budgets, konkrete Preise und Starttermin fehlen aber noch. Entwickler Theo Browne hat den TypeScript-Compiler mit Claude Opus 5.5 für rund 24.000 US-Dollar nach Rust portiert und besteht nahezu alle Konformitätstests, geprüft hat den Code bislang niemand. PostgreSQL 19 verschiebt sich auf den 19. November, weil LLM-gestützte Code-Reviews mehr Probleme fanden, als das Team beheben konnte. Acht bis zehn größere Funktionen wandern deshalb in Version 20, darunter SQL Property Graph Queries. Bank of America hat 1.000 externe IT-Kräfte eingestellt, um Schwachstellen zu beheben, die Anthropics Modell Mythos gefunden hat. Meta veröffentlicht Muse Spark Open mit 816 Milliarden Parametern, das lokal auf High-End-Macs läuft, aber mindestens ein Terabyte Arbeitsspeicher verlangt. Und das FBI hat einen OpenAI-Ingenieur verhaftet, der ein Abhörgerät im Konferenzraum der Führungsebene versteckt haben soll. Gemeinsamer Nenner: KI senkt die Kosten des Findens und Erzeugens, der teure Teil kommt danach.