Minipodcast · 26. Oktober 2026

Europas KI-Kurs, Tesco verlässt VMware, Gmail-Werbung

Das KI-Morning-Update vom 26. Oktober 2026, 7:59 Minuten.

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Europa streitet über die Richtung seiner KI-Strategie: Mistral-Chef Arthur Mensch und DeepL-Chef Jarek Kutylowski warnen davor, sich auf Anwendungen fremder Modelle zu beschränken, während andere eigene Spitzenmodelle für Wunschdenken halten. Der britische Handelskonzern Tesco will seine Edge-Virtualisierung in den Filialen von VMware auf das österreichische Proxmox migrieren, nachdem ein Angebot laut Tesco einer Preiserhöhung von 175 Prozent entsprach. Google hat seine Datenschutzerklärung angepasst: Inhalte aus Gmail, Drive und Google Fotos können für personalisierte Werbung verarbeitet werden, wenn sie mit Gemini oder der Google Suche verknüpft sind. Apollo-Chefökonom Torsten Slok findet bei den großen US-Unternehmen außerhalb der Tech-Branche bislang keinen messbaren finanziellen Ertrag durch KI. China stellt dreiundzwanzig KI-Technologien unter Exportkontrolle, nimmt Open Source aber ausdrücklich aus und genehmigt DeepSeek und MiniMax weiter den Export. Der finnische Anbieter Aiven meldet rund 80 Prozent geringere KI-Ausgaben bei intensiven Nutzern, weil ein eigenes Gateway die Arbeit überwiegend auf selbst gehostete Open-Weight-Modelle verteilt. Gemeinsamer Nenner des Tages: Kontrolle über Modelle, Lizenzen und Daten wird zur betriebswirtschaftlichen Größe.