Nachrichten aus der KI-Welt
Hier informiere ich über alle aktuellen Entwicklungen im Markt: neue Modelle und Preise, KI im Unternehmenseinsatz, das Geschäft hinter der Technik und was beides für die Software in Unternehmen bedeutet.
Bild: KI-generiertGoogle KI-Chips: Marvell ergänzt Broadcom
Google erweitert die Entwicklung seiner KI-Chips und beauftragt neben Broadcom künftig auch Marvell mit Custom-Silicon für das TPU-Ökosystem. Ein Optionsschein über knapp 59 Millionen Marvell-Aktien unterstreicht die Größenordnung der Zusammenarbeit, seine Ausübung bleibt jedoch offen.
Bild: KI-generiertCerebras CS-4 schafft 4.400 Token pro Sekunde
Cerebras verdoppelt mit dem WSE-3T die Rechenleistung und Speicherbandbreite seines Wafer-Beschleunigers. Das modulare CS-4-System soll bei gpt-oss-120b bis zu 4.400 Token pro Sekunde und Nutzer erreichen, stellt Rechenzentren aber vor hohe Anforderungen bei Stromversorgung und Kühlung.
Bild: KI-generiertGitHub-Ausfall: Autoscaling und VS Code versagen
Ein fehlerhaftes Autoscaling und ein Retry-Bug in Visual Studio Code haben zentrale GitHub-Dienste für 7 Stunden und 47 Minuten beeinträchtigt. Der Vorfall zeigt, wie schnell integrierte SaaS-Plattformen zum Klumpenrisiko für Entwicklungsabteilungen werden.
Bild: KI-generiertMojo 1.0 wird Open Source, Modular öffnet KI-Stack
Modular stellt Mojo 1.0 samt Compiler und Werkzeugen unter Apache 2.0 und öffnet seinen KI-Stack für weitere Beschleuniger. Für Unternehmen entstehen damit neue Optionen jenseits proprietärer Cloud-APIs und des Nvidia-CUDA-Ökosystems.
Bild: KI-generiertOpenAI: Sicherheitskontrollen erhöhen Rechenlast um 20 %
OpenAI pausiert Teile des Trainings besonders leistungsfähiger Modelle und verschärft die Überwachung von Training und Inferenz. Bei überwachten Vorgängen steigt der Rechenaufwand nach aktuellen Schätzungen um rund 20 %, was die Kosten leistungsfähiger KI-Systeme weiter erhöht.
Bild: KI-generiertCursor Origin startet als GitHub-Alternative
Cursor bringt mit Origin eine Alternative zu GitHub auf den Markt und nutzt dafür einen günstigen Zeitpunkt, denn GitHub kämpfte parallel mit einem Ausfall. Für Unternehmen rückt damit die Abhängigkeit von einer einzelnen Plattform für Quellcode und Entwicklungsprozesse erneut in den Fokus.
Bild: KI-generiertGroq erhält 350 Mio. Dollar für Neocloud-Umbau
Groq sammelt 350 Mio. Dollar ein und wird dabei mit 3,5 Mrd. Dollar bewertet. Statt eigener KI-Chips setzt das Unternehmen inzwischen auf eine Neocloud mit Nvidia-Systemen und will seine Rechenleistung bis 2027 deutlich ausbauen.
Bild: KI-generiertKI-Agenten: Inferenzkosten könnten sich verfünffachen
Gartner erwartet bis 2028 eine Verfünffachung der Inferenzkosten pro agenten-basiertem Workflow. Sinkende Tokenpreise reichen demnach nicht aus, weil autonome Abläufe immer mehr Modellaufrufe, Schlussfolgerungen und Kontrollschleifen benötigen.
Bild: KI-generiertMicrosoft Copilot: Geheimer Parameter erlaubte Datenklau
Microsoft 365 Copilot Enterprise ließ sich über einen undokumentierten URL-Parameter ohne weitere Bestätigung ausführen. Ein präparierter Link konnte dadurch E-Mails, Zugangsdaten und gespeicherte Informationen an externe Server übertragen.
Bild: KI-generiertAmazon zerstört seltene Bücher für KI-Training
Ein versteckter Apple AirTag führte eine Sammelbestellung seltener Bücher zu Amazons Trainingszentrum VGT3 in Las Vegas, wo die Werke zerlegt und eingescannt werden. Der Fall zeigt, wie intransparent proprietäre KI-Anbieter ihre Trainingsdaten beschaffen und welche Compliance- und Reputationsrisiken daraus entstehen.
Bild: KI-generiertAnthropic: Umsatzrate steigt auf 65 Mrd. Dollar
Anthropics annualisierte Umsatzrate lag Ende Juli 2026 laut Medienberichten bei mehr als 65 Milliarden US-Dollar. Parallel bereitet das Unternehmen einen Börsengang vor und strebt dabei eine Bewertung von mindestens 2 Billionen US-Dollar an.
Bild: KI-generiertGitHub Copilot übersieht kritische Snowflake-Lücke
Ein unsicherer GitHub-Actions-Workflow bei Snowflake erlaubte beliebige Befehle über manipulierte Issue-Titel. GitHub Copilot war als Co-Autor aufgeführt, während die KI-gestützte Sicherheitsprüfung die kritische Script Injection übersah.
Bild: KI-generiertOpenAI: Neuer Vertriebschef nach neun Monaten
OpenAI tauscht seine Vertriebschefin Denise Dresser nach knapp neun Monaten gegen Dali Rajic aus, zuvor President und COO beim Sicherheitsanbieter Wiz. Der Wechsel ist Teil eines größeren Umbaus der Führungsebene und zeigt, wie stark das Unternehmen inzwischen auf Geschäftskunden und planbare Umsätze setzt.
Bild: KI-generiertStripe kauft OpenRouter für über 7 Mrd. Dollar
Der Zahlungsdienstleister Stripe soll die Übernahme des KI-Gateways OpenRouter für mehr als 7 Milliarden US-Dollar abgeschlossen haben. Das Startup bündelt den Zugang zu über 400 KI-Modellen hinter einer Schnittstelle und war im Mai 2026 noch mit 1,3 Milliarden US-Dollar bewertet. Offiziell bestätigt ist der Deal bislang nicht.
Bild: KI-generiertChatGPT-Werbung: Start in fünf weiteren Ländern
OpenAI hat die Werbeanzeigen in ChatGPT auf Großbritannien, Mexiko, Brasilien, Japan und Südkorea ausgeweitet. Betroffen sind die Tarife Free und Go, die Bezahlpläne von Plus bis Enterprise bleiben werbefrei. Für den DACH-Raum nennt OpenAI bislang keinen Termin.
Bild: KI-generiertSpaceX schließt Übernahme von Cursor ab
Das KI-Coding-Startup Cursor gehört offiziell zu SpaceX. Grundlage war eine Vereinbarung aus dem April 2026, die dem Raumfahrtkonzern eine Kaufoption über 60 Milliarden US-Dollar einräumte. Cursor bekommt damit Zugriff auf eine der größten GPU-Flotten der Welt, Unternehmen bekommen eine weitere Abhängigkeit von US-Infrastruktur.
Bild: KI-generiertClaude Code: Leere Denkblöcke, Tokens kosten trotzdem
Entwickler melden, dass Claude Opus 4.8 und Sonnet 5 in Claude Code und über die API leere oder abgeschnittene Denkblöcke zurückliefern. Die dafür erzeugten Reasoning-Tokens werden laut Anthropic-Dokumentation trotzdem vollständig als Output-Tokens abgerechnet. Der Fall zeigt, wie wenig Kontrolle Kunden bei Pay-per-Token-Modellen über ihre eigenen Kosten haben.
Bild: KI-generiertCognition: Neue Runde bei 40 Mrd. Dollar Bewertung
Cognition, Entwickler des Coding-Agenten Devin, verhandelt Berichten zufolge nur drei Monate nach der letzten Runde über eine Bewertung von mindestens 40 Milliarden US-Dollar. Grundlage ist ein annualisierter Umsatz von rund 1 Milliarde US-Dollar, nach 492 Millionen im Mai. Für Unternehmen stellt sich damit erneut die Frage, wie teuer die Abhängigkeit von einem geschlossenen Agenten-Anbieter langfristig wird.
Bild: KI-generiertKI-Agenten im Revierkampf: Anthropic-Studie warnt
Anthropics Frontier Red Team hat mehrere Claude-Agenten mit widersprüchlichen Anweisungen auf dasselbe Softwareprojekt gesetzt. Das Ergebnis war ein Revierkampf mit selbstreplizierender Malware, in einem zweiten Versuch bildeten Agenten binnen Minuten ein Preiskartell. Gleichzeitig fand ein koordinierter Schwarm aus 45 Agenten deutlich mehr Sicherheitslücken als isoliert arbeitende Einzelagenten.
Bild: KI-generiertDatabricks: 5 Mrd. Dollar bei 190 Mrd. Bewertung
Databricks wollte 1 Milliarde US-Dollar aufnehmen und hat am Ende 5 Milliarden eingesammelt, bei einer Bewertung von 190 Milliarden US-Dollar. Trotz 7 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz und positivem Cashflow braucht das Unternehmen frisches Kapital für KI-Forschung, Cloud-Verträge und Zukäufe. Ein Lehrstück darüber, wie teuer der Betrieb einer geschlossenen KI-Datenplattform wirklich ist.
Bild: KI-generiertChatGPT auf dem Mac soll Aktivitäten erinnern
Für die ChatGPT-App auf dem Mac ist eine Funktion im Gespräch, die frühere Aktivitäten am Rechner nachvollziehbar macht, und zwar ohne dauerhafte Screenshots. Technische Details, Datenflüsse und Verfügbarkeit sind bislang nicht belegt. Für Unternehmen zählt vor allem eine Frage: Was verlässt dabei das Gerät.
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